Welt-Bratwurst-Tag

Der 16. August dürfte allen Wurst- und Grill-Fans ein wahres Fest sein. Heute ist nämlich Welt-Bratwurst-Tag.

Die Würste kamen mit deutschen und österreichischen Emigranten um 1850 bis in die Vereinigten Staaten.

Aber egal ob in den USA oder in Deutschland – Bratwurst wird immer frisch verkauft, niemals geräuchert oder vorgekocht.

Als Ursprungsland der Bratwurst gilt Deutschland. Derzeit gibt es hierzulande 42 anerkannte Wurstsorten auf dem Markt. Diese unterscheiden sich vor allem durch ihre Größe, die verwendeten Zutaten und Gewürze. Im deutschsprachigen Raum versteht man unter einer Bratwurst eindeutig ein Fleischprodukt.

Küchen- und Wursthistoriker gehen davon aus, dass die ersten Bratwürste in Deutschland bereits im 14. Jahrhundert auf den Tisch kamen. Konkret handelt es sich dabei um die Nürnberger Rostbratwurst, deren erste schriftliche Erwähnung sich im Jahr 1313 findet. Die fränkische Wurstspezialität, traditionell über einem Kiefernzapfenfeuer gegrillt, gilt nach wie vor als eine der beliebtesten Bratwurstsorten in Deutschland.

In Deutschland findet sich dann auch für die Bratwurst eines der ersten dokumentierten Reinheitsgebote für Lebensmittel. Konkret wurde 1432 für die mitteldeutsche Thüringer Bratwurst festgelegt, dass sie ausschließlich aus frischem Schweinefleisch herzustellen sei.

Die lange deutsche Bratwust-Tradition zeigt sich auch im thüringischen Holzhausen. Denn dort gibt es das erste Deutsche Bratwurstmuseum.

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