Landkreis Kitzingen setzt auf E-Mobilität

Mittlerweile hat der Landkreis vier E-Fahrzeuge im Fuhrpark. Dafür braucht es weitere Ladesäulen, die nun im Innenhof installiert und von Landrätin Tamara Bischof und Kreisbaumeister Joachim Gattenlöhner begutachtet wurden.
Foto Corinna Petzold-Mühl

Weitere Ladesäulen installiert und neue E-Fahrzeuge für den Dienstgebrauch

Landkreis Kitzingen  – Kürzlich zog sich eine Baustelle quer durch den Innenhof des Landratsamts. Nachdem der Landkreis mittlerweile vier E-Fahrzeuge hat, mussten weitere drei Ladepunkte im Innenhof und ein Ladepunkt am Gesundheitsamt geschaffen werden.

Bei der Installation der Wallboxen gab es einiges zu tun für die Bauhofmitarbeiter, den Elektriker und den Hausmeister des Landratsamts: Kabel mussten gezogen, Kernlochbohrungen in das Gemäuer des Landratsamtes gebohrt und Säulen gesetzt werden. Nun deutet nur noch ein Deckel eines Kabelzugschachtes auf die abgeschlossenen Arbeiten hin. Dieser erleichtert die nachträgliche Installation von Kabeln. „Wir können unsere Ladeinfrastruktur im Innenhof nun ohne großen Aufwand um weitere Ladepunkte erweitern“, erklärt Abteilungsleiter und Kreisbaumeister Joachim Gattenlöhner.

Künftig können die vier E-Fahrzeuge innerhalb von vier bis sechs Stunden – je nach Akkugröße –  an den Ladepunkten mit je 11 kW vollgeladen werden. An einer Haushaltssteckdose würde dies 15 bis 25 Stunden dauern. „Auch auf dem Mitarbeiterparkplatz werden noch zwei Ladepunkte mit jeweils 11kW installiert, die ebenfalls erweiterbar sind. Hier warten wir aber noch auf den Förderbescheid, vorher können wir nicht starten“, erklärt Landrätin Tamara Bischof. Da der Mitarbeiterparkplatz nachmittags für alle geöffnet ist, stehen die Ladesäulen dann natürlich jedem zur Verfügung und können über eine App angesteuert werden.

Nachdem der Landkreis bereits 2010 das erste E-Fahrzeug in Betrieb hatte, einen Citroen Saxo mit einer maximalen Reichweite von 90 Kilometern, wurde in den vergangenen Jahren weiter verstärkt auf E-Mobilität gesetzt. Insgesamt gibt es nun vier E-Fahrzeuge: zwei VW – ID.3, einen Renault Zoe und einen Renault Kangoo Z.E. Maxi, der hauptsächlich von den Mitarbeitern aus dem Naturschutz genutzt wird.

Außerdem betreibt der Landkreis noch die beiden Ladesäulen in der Kaiserstraße vor dem Landratsamt, die 2019 installiert wurden und seitdem rege genutzt werden.

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